Owariseki Katana
Informationen Über Owariseki:
Die Gruppierung Owari-Seki umfasst eine Gruppe von Schwertschmieden, die aus der Provinz Mino in die Provinz Owari übersiedelten und dort große Bedeutung erlangten. Die Gruppe umfasste einige große Namen wie Ujifusa, Nobutaka und Masatsune.
Die Provinz Mino (heutige Präfektur Gifu) war während der Muromachi-Zeit eines der wichtigsten Zentren der japanischen Schwertproduktion. Besonders die Stadt Seki entwickelte sich ab dem 14. Jahrhundert zu einem bedeutenden Schmiedezentrum.
Die Provinzen Mino und Owari lagen unmittelbar nebeneinander, weshalb es immer einen regen Austausch zwischen beiden Regionen gab.
Während der turbulenten Sengoku-Zeit, vor allem ab dem Ende des 15. Jahrhuderts, zogen zahlreiche Schmiede aus Mino nach Owari, wo die Nachfrage nach Waffen durch die lokalen Kriegsherren stark anstieg. Die Blütezeit der Owari-Seki-Schmiede war im 16. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert entwickelte sich daraus Owari-Shinto.
Owari-Seki-Schwerter werden von Sammlern geschätzt, weil sie:
– Die Koto-Epoche verkörpern
– Oft hervorragende Schneidleistung besitzen
– Historisch eng mit der Sengoku-Zeit verbunden sind
– Deutlich günstiger als gleichalte Bizen- oder Soshu-Arbeiten gehandelt werden
Informations sur l'épée :
Epoche: Koto
Herstellungszeitraum: 16. Jahrhundert
Nagasa (Klingenlänge): 70,5 cm
Sori (Krümmung): 1,3 cm
Sakihaba: 19,2 mm
Sakikasane: 3,8 mm
Motohaba: 29,3 mm
Motokasane: 7,3 mm
Klingenform: Shinogi-zukuri
Mune : Iori
Jigane: Itame-Hada mit Mokume Elementen
Hamon: Hakomidare
Boshi: Midarekonde, Omaru ni Kaeru
Gewicht: 920 g ohne Saya
Nakago : Suriage
Ergänzende Informationen
Montierung:
Die Klinge ist in Shirasaya montiert für eine geschützte Aufbewahrung. Daneben besitzt das Schwert aber eine zusätzliche, vollständige Montierung. Der Griff ist mit brauner Seide in Tsumami-Maki-Technik umwickelt. Die Saya besitzt eine schwarze Lackierung mit Hirumaki-Dekor im Bereich des Kurigata.
Zertifikat:
Obwohl die Klingenangel keine Signatur besitzt, repräsentieren die Merkmale dieser Klinge Owariseki so stark, dass die Klinge im März 1996 von der NBTHK mit einem Hozon-Zertifikat ausgezeichnet wurde. Diese Auszeichnung bestätigt den historischen und kulturellen Wert des Stücks sowie seine Erhaltungswürdigkeit für zukünftige Generationen.
Dieses Schwert befindet sich aktuell noch in Japan. Wir übernehmen die komplette Abwicklung (alle damit verbundenen Kosten sind bereits im angebotenen Preis enthalten).





















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